Portraits der Sammlerin, Kuratorin und Kunstförderin Andrea von Goetz und Schwanenfliess für das Magazin Madame.

Sammlerin, Kuratorin und Förderin junger Kunst- das Thema Kunst ist allgegenwärtig im Leben der Hamburgerin, die sich seit 2007 für die Förderung junger Künstler einsetzt. Mit ihrem 2011 gegründeten Büro VGS Art Development entwickelt und realisiert sie Konzepte im Kunst und Kulturbereich und berät Privatpersonen und Firmen im Ankauf von Positionen zeitgenössischer Kunst. Wie z. B. das Kunstfestival sommer.frische.kunst in Bad Gastein. Als künstlerische Leitung und Gründerin der kunstresidenz in Bad Gastein verantwortet sie von Beginn an eine wichtige Säule des sommer.frische.kunst. Festivals und hat die Idee des Artist-in-Residence Programms erfolgreich vorangetrieben. Dank ihres großen Netzwerks in der Kunstszene ist die sommer.frische.kunst vom Geheimtipp zum Sommerhotspot der Kunstszene geworden, bei dem Kunstentdecker junge Talente, aber auch große Namen hautnah erleben können.

Junge Künstler zu entdecken und zu unterstützen ist noch wie vor ihre größte Leidenschaft und wird in den Ausstellungsformaten selected und dem Alsterkunstsalon realisiert. Für Ihr großes langjähriges Engagement wurde sie 2016 mit dem Patronage Preis de la Culture von Mont Blanc ausgezeichnet. Ihre neuestes Projekt ist die Gründung eines Collectors Room in Hamburg. Hier entsteht ein privater Ort für Sammler, Kunstliebhaber und Künstler in Hamburg, der die Möglichkeit des Austauschs und des Vernetzens bietet. Ausstellungen mit jungen Positionen (in Kooperation mit der HFBK Hamburg, aber auch die großen Namen der Szene zeigt • Kunsttalks zu aktuellen Themen, Events und Ausstellungen organisiert • Professionelle Beratung im Bereich des An- oder Verkaufs bietet. Eröffnung 12.4 2017 in Hamburg Winterhude, Maria-Louisen-Straße 9. Die Sammlung Blankenburg, die sie seit 2007 mit ihrem Mann aufbaut wurde gerade im independent collectors Guide aufgenommen. Mittlerweile umfasst die auf junge zeitgenössische Kunst und zunehmend auch auf die Repräsentanten der 1980-er ausgerichtete Kollektion rund 150 Werke. „Die Werke funktionieren für mich wie Antennen mit zwei Enden, das eine Ende mit Empfang zur Außenwelt und dem Ungesehenem und mit der anderen Seite in die eigene Welt in die Seele in das Dunkle, Verbogene des eigenen Ichs. Durch die Arbeiten werden andere Lebensumstände und Gefühlswelten in die eigene Lebenssituation transportiert und erweitern damit den eigenen Horizont.“