Die Uferhallen-Künstler*innen | Fotoreportage und Künstler Portraits

Es war uns ein wichtiges Anliegen, das Ausstellungsprojekt der Uferhallen-Künstler*innen
Eigenbedarf[1] als Medienpartner zu begleiten.
Die von Isabelle Meiffert kuratierte Ausstellung Eigenbedarf wird mit künstlerischen Mitteln, Strategien und Ideen auf die prekäre Raumsituation und die sich verändernden Wohn- und Arbeitsbedingungen innerhalb des Berliner Stadtgefüges aufmerksam machen.
Stellvertretend für die über 60 teilnehmenden Künstler*innen haben wir heute mit dem Fotografen Martin Peterdamm die Künstler Heiner Franzen, Valérie Favre, Peter BöhnischAntje Blumenstein, Peter Klare, Yael Graetz und Ricard Larsson in ihren Studios besucht und diese kleine Fotoreportage ist dabei entstanden.

Publiziert werden die Fotos auf coeuretart in Social Media und in Presseartikeln online und print

[1]
Eigenbedarf. Ein Ausstellungsprojekt der Uferhallen-Künstler*innen
25. August – 1. September 2019
Opening: 24. August 2019

Uferstudios bzw Uferhallen

Die Uferstudios in den Uferhallen sind ein Kultur- und Veranstaltungsort für zeitgenössischen Tanz in Berlin. Sie befinden sich am Ufer der Panke im Ortsteil Gesundbrunnen und werden auf dem ehemaligen Gelände der Berliner Straßenbahn-AG von der Tanzfabrik Berlin betrieben.

Die Eröffnung der Uferstudios erfolgte 2010 durch die eigens dafür gegründete Trägergesellschaft „Uferstudios GmbH“ in einem feierlichen Festakt unter Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Beteiligt an dem Projekt waren dabei auch die Kulturstiftung des Bundes sowie die Lottostiftung, die 4,3 Millionen Euro für den Umbau bereitstellte.[1]

In den Räumen der Uferstudios stehen 14 Studios und Künstlerateliers internationalen Choreografen, Tänzern und anderen darstellenden Künstlern sowohl für Produktion und Ausbildung als auch für öffentliche Aufführungen zur Verfügung. Neben der Tanzfabrik in zwei Studios, der Informationsbasis des Tanzbüro Berlin, dem ada-Studio und dem neuen Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) mit fünf Studios befinden sich in den Räumen auch eine Mediathek sowie Seminar- und Büroräume. Darüber hinaus finden in den Uferstudios verschiedene Programmreihen sowie die seit 2000 von der Tanzfabrik Berlin veranstaltete Biennale Tanznacht Berlin mit wechselnden Kuratoren statt.[2] In dem Gebäudekomplex befindet sich auch der Piano Salon Christophori.

Das denkmalgeschützte Klinkersteingebäude wurde 1928 im Stil der Neuen Sachlichkeit mit expressiven Motiven nach Plänen des Architekten Jean Krämer errichtet. Zwischen 1873 und 2007 wurde das Gelände durch die Berliner Verkehrsbetriebe und ihre Vorgängerunternehmen als Betriebshof für die Pferdeeisenbahn und die Straßenbahngenutzt.[3]

2017 wurde das Gelände an einen Privatinvestor verkauft.[4]

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