Image Portraits: T-Seven 2008 / Bremen

Für die Bremer Sängerin und Moderatorin T-Seven alias Judith H. habe ich diese Serie an Portraits auf einem Dach im Bremer Steintorviertel gemacht. Kinder der 90er werden T-Seven als Teil der Eurodance Formation Mr. President noch kennen. In Bremen kennt man Sie unter anderem auch seit Jahren als Moderatorin von Radio Energy. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und daher waren dies auch nicht die einzigen Bilder, die wir zusammen gemacht haben. Judith aka T-Seven gehörte zu den allerersten Menschen, die ich in meiner Laufbahn als Fotograf, ernsthaft aufgenommen habe. Die Zusammenarbeit war immer wahnsinnig produktiv, kreativ und auf den Punkt. Dies hat mir anfangs auch sehr geholfen mich als Fotograf zu etablieren und Kunden zu finden.

Mr. President [ˌmɪstɐˈprɛzidɛnt] war eine deutsche Musikgruppe der Stilrichtung Eurodance.

Die Gruppe Mr. President kam aus Bremen und bestand ursprünglich aus den beiden Tänzerinnen und Sängerinnen T-Seven (Judith Buthmann, geb. Hinkelmann, weiterer Künstlername Judith Hildebrandt; * 26. Oktober 1976 in Bremen), Lady Danii (Daniela Haak; * 14. Juli 1973 in Bremen) sowie dem Rapper Sir Prophet (George Jones). Hervorgegangen war die Formation aus dem 1991 gegründeten Techno-Projekt Satellite 1 der DJs Jens Neumann und Kai Matthiesen, welche die Band produzierten.

Nachdem der Lokalsender Radio Essen das Lied Up’n Away 1994 erstmals in seiner Hörerhitparade „Jukebox-Charts“ vorgestellt hatte, wurde der Titel von den Hörern direkt auf Platz 1 gewählt und hielt sich dort mehrere Wochen. In den deutschen Charts schaffte es Up’n Away bis auf Platz 12 und wurde 1995 mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet – der Titel gehört damit zu den wenigen Tonträgern, die diese Auszeichnung erhalten haben, ohne in den Top Ten platziert gewesen zu sein.

Bereits mit dem Eintreten dieses ersten Erfolges musste George Jones wegen interner Unstimmigkeiten im Herbst 1994 das Projekt verlassen und wurde nach kurzer Zeit durch Lazy Dee (Delroy Rennalls; * 30. Oktober 1966 in Birmingham) ersetzt.

Im Sommer 1996 gelang es mit Coco Jamboo, mehrere Wochen den zweiten Platz der deutschen Charts zu halten, in anderen Ländern errang das Lied den ersten Platz. In Großbritannien erreichte es Platz acht, in Frankreich und den USA die Top 30. Ende des Sommers schaffte es neben Coco Jamboo auch noch I Give You My Heart in die Top 10. Nach der Ballade Show Me the Way und einem weltweiten Durchbruch mit dem Album We See the Same Sun kehrte die Gruppe im Sommer 1997 mit einem erneuten Sommerhit zurück in die Charts: Jojo Action schaffte es bis auf den vierten Platz, Take Me to the Limit erreichte wenig später Platz 11. Im Jahr 1999 stieg das Album Space Gate auf den fünften Platz der Album-Charts ein.

Nach diesem Album verließ Hildebrandt die Gruppe zu Gunsten ihrer Solokarriere, ersetzt wurde sie durch Nadia Ayche. Nach langen Studioarbeiten und zahlreichen Auftritten veröffentlichte Mr. President im Jahre 2003 das Lied Love, Sex & Sunshine jedoch mit einer neuen Sängerin Myra Beckmann. Nadia Ayche verließ die Band 2002. Das darauffolgende Album Forever & One Day erschien nur in Japan, da Beckmann im Herbst 2003 aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ. Ihre Nachfolge trat Franziska „Franzi“ Frank an, die bereits in der ersten Popstars-Staffel in Erscheinung trat. 2005 erschien die Single Sweat (A La La La La Long), eine Coverversion des Inner-Circle-Klassikers als Special-Download-Single bei iTunes. Lazy entschied sich an seinem eigenen musikalischen Projekt zu arbeiten und verließ die Band Anfang 2007. Danii und Franzi beschlossen darauf hin, beruflich ihre eigenen Wege zu gehen.

Auf 90er-Jahre-Festivals tritt ausschließlich Lazy Dee unter dem Namen LayZee und mit den Liedern von Mr. President auf.[1]

Im Rahmen des Silvesterkonzertes 2015/16 trat er am Brandenburger Tor in der ZDF-Sendung Willkommen in Berlin in Erscheinung.

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