Aktfotografie Serie weibliche Dominanz mit Diane Armoiz

Aktfotografie Serie die die weibliche Dominanz thematisiert mit Diane Armoiz

Über weibliche Dominanz

Femdom ist eine Abkürzung für Female dominance (engl. für „weibliche Dominanz“) und bezeichnet Varianten des BDSM, in denen eine Frau die dominante Rolle einnimmt. Der Ausdruck kann auch die dominante Frau selbst bezeichnen. In Anlehnung dazu nennt man die von Männern ausgeübte Dominanz oder den männlichen Dominanten Maledom (engl. male „Mann“ oder „männlich“). Die Wortherkunft ist nicht geklärt; es wird die Entstehung an der amerikanischen Ostküste in den späten 1980er Jahren vermutet.[1]

wie Studien in den 1990er Jahren legen nahe, dass innerhalb der BDSM-Szene zwischen 11 und 28 % der dort aktiven Frauen dominant bzw. sadistisch veranlagt sind.[4] Kunden von Dominas werden in den Massenmedienstereotypisch als unattraktive Entscheidungsträger im beruflichen Leben präsentiert.[5] Vermutlich sind sie jedoch durchschnittlich attraktive Personen aus unterschiedlichen Berufspositionen, die sich durch eine besonders ausgeprägte Phantasie auszeichnen.

Feminismus und Femdom

Anfang der 1980er Jahre begann im Laufe der zweiten Welle der Frauenbewegung die Diskussion innerhalb der unterschiedlich positionierten feministischen Gruppen über die weibliche Sexualmoral und insbesondere auch über die Beurteilung des Sadomasochismus zu eskalieren. Dies führte schließlich zu einer Polarisierung der Frauenbewegung und kennzeichnet den Beginn der „Third Wave“ (dritte Welle). Auf der einen Seite stehen die radikalen Feministinnen, die jedwede, auch die einvernehmliche Anwendung von sexueller Gewalt und deren Verbreitung in der Gesellschaft ablehnen (vgl. PorNO-Kampagne), auf der anderen Seite entwickelte sich der sexpositive Feminismus, der jede Art weiblicher Sexualität akzeptiert (vgl. Samois).

Innerhalb dieser und auch der in der dritten Welle geführten Diskussionen ist die Unterwerfung der Frau unter die sexuelle Dominanz des Mannes – je nach feministischer Position durch Gewalt, Rollenbild oder Einvernehmlichkeit – zentrales Thema der Auseinandersetzungen, während weibliche Dominanz und Sadismus kaum diskutiert oder bei radikalen Feministinnen wie Alice Schwarzer negiert wurden. Ein Zitat von Giesela Breiting aus PorNO. Opfer & Täter. Gegenwehr & Backlash. Verantwortung & Gesetz. beschreibt diese Ansicht: „Daß weibliche Gewaltphantasie gegenüber Männern erotisch bzw. sexuell intendiert sein soll … ist eine psychologische Unmöglichkeit“ und weiter „daß Frauen auf diese Weise sexuell erregt werden können, dürfte zudem kaum realistisch sein.“[6]

Gayle Rubin, eine der wichtigsten Vertreterinnen der sex-positiven BDSM-Diskussion im Feminismus fasst die Situation der Debatte in Thinking Sex: Notes for a Radical Theory of the Politics of Sexuality wie folgt zusammen: „… Es gab zwei Richtungen feministischen Gedankengutes zu dem Thema. Die eine kritisierte die Beschränkung des weiblichen Sexualverhaltens und verwies auf den hohen Preis für das sexuelle Aktivsein. Diese Tradition feministischer Gedanken zum Thema Sex forderte eine sexuelle Befreiung, die sowohl für Frauen als auch für Männer funktionieren sollte. Die zweite Richtung betrachtete die sexuelle Befreiung als inhärent bloße Ausweitung männlicher Vorrechte. In dieser Tradition schwingt der konservative antisexuelle Diskurs mit.“[7]

Wiederholt wurde Kritik daran formuliert, dass die lesbischen Sadomasochistinnen die einzige Gruppe von Frauen sei, die von den Feministinnen nicht unterstützt wird, insbesondere der lesbische Teil der amerikanischen BDSM-Szene hat sich in dieser Diskussion eingebracht, beispielsweise in den Veröffentlichungen von Pat Califia in den USA. In späteren Jahren haben sich zunehmend auch heterosexuelle Frauen aus der sadomasochistischen Szene gegen die negative Beurteilung ihrer Sexualität gewandt; ein Beispiel dafür sind Bücher wie Lust an der Unterwerfung. Frauen bekennen sich zum Masochismus[8] von Sina-Aline Geißler aus Deutschland.[9]

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