Yellow – Aktfotografie Serie mit Muriel la Roja – 2020

Die 2020er Aktfotografie Serie mit der wunderbaren Performerin Muriel la Roja. Die Fotos der Serie vibrieren zwischen Contemporary Dance, Jim Morrison und Jackson Pollock

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Unter dem Sammelbegriff zeitgenössischer Tanz wird im Allgemeinen die choreografische Bühnentanzkunst der Gegenwart verstanden. Auch in anderen Sprachen hat sich dieser Begriff weitgehend durchgesetzt: Contemporary dance, danse contemporaine, danza contemporánea.

Historische Entwicklung
In Abgrenzung zum klassischen Ballett wurde der Begriff Modern Dance Anfang des vergangenen Jahrhunderts insbesondere durch die Arbeit der amerikanischen Choreografin Martha Graham geprägt. Etwa zur gleichen Zeit entstand in Deutschland mit großer öffentlicher Resonanz ganz im Zeichen des Expressionismus der deutsche Ausdruckstanz mit wichtigen Vertretern wie Gret Palucca, Mary Wigman, Jean Weidt, oder dem Laban-Schüler Kurt Jooss. Naziherrschaft und Krieg bereiteten der jungen Gattung des Tanzes jedoch ein nachhaltiges Ende. Jean Weidt exportierte den neuen deutschen Ausdruckstanz nach Frankreich und etablierte sich dort mit großem Erfolg. Markantestes Zeitdokument des modernen deutschen Ausdruckstanzes ist der französische Kinoerfolg Der Zauberlehrling von 1933.

Erst in den 1970er Jahren gelang einer Reihe von stilistisch ganz unterschiedlich geprägten Einzelpersönlichkeiten eine neue Popularisierung im weiteren Sinn moderner, künstlerischer Tanzformen: Tom Schilling in Ost-Berlin, Pina Bausch, Susanne Linke und Reinhild Hoffmann in Essen, Johann Kresnik in Bremen und Heidelberg, Jochen Ulrich in Köln, Jessica Iwanson und Birgitta Trommler in München, Dieter Heitkamp (Gründungsmitglied der Tanzfabrik Berlin) und Helge Musial in Berlin und andere mehr.

Seit 1994 bietet die biennal stattfindende Tanzplattform Deutschland ein Forum für den zeitgenössischen Tanz. Im Programmhandbuch werden in 50 Porträts deutsche Choreografen vorgestellt, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Theaterinstitut auf dem Internetportal des Goethe-Instituts veröffentlicht werden.

Von 2005 bis 2010 lief der Tanzplan Deutschland, eine bundesweite Initiative der Kulturstiftung des Bundes, die sich zum Ziel gesetzt hat, die öffentliche Wahrnehmung des Zeitgenössischen Tanzes als gleichberechtigtes Genre neben Theater und Oper zu fördern. 12,5 Millionen Euro wurden zur Verfügung gestellt, um vor allem zwei Schwerpunkte zu verfolgen: Tanzplan vor Ort umfasst die Realisierung einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte und Aktivitäten in 9 deutschen Städten, die bereits eine aktive Tanzszene haben. „Tanzplan Ausbildungsprojekte“ ermöglicht darüber hinaus die Förderung der Aus- und Weiterbildung im Bereich Zeitgenössischer Tanz.

2007 wurde mit der Iwanson-Sixt-Stiftung zeitgenössischer Tanz erstmals eine Stiftung für zeitgenössischen Tanz in Deutschland gegründet. Seit August 2010 gibt es darüber hinaus die Stiftung TANZ, deren primäres Ziel die Unterstützung von Bühnentänzern bei ihrem Übergang in einen neuen Beruf ist. Gefördert wird sie von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von Tanzplan Deutschland.

Terminologische Vielfalt
Die im Laufe des Jahrhunderts stattfindende ständige Erneuerung der modernen – also nicht klassischen – Tanzkunst wurde mit immer neuen Bezeichnungen charakterisiert. Diese terminologische Entwicklung wurde einerseits seitens der tanzgeschichtlichen Rezeption geprägt, andererseits aber auch bewusst von Choreografen weitergetrieben, die sich damit ästhetisch und pragmatisch zu profilieren wussten: Post Modern Dance, New Dance, Tanztheater, choreografisches Theater, choreografische Oper, Tanz-Tanztheater, neuer Tanz, physical theatre, u. a. In jüngerer Zeit finden immer mehr auch asiatische Tanzformen, Kampfsporttechniken, Forschungsformen und Körperbewusstseinstechniken wie Butoh, Contact Improvisation, Tai Chi, Capoeira oder Yoga ihren Weg in den künstlerischen, zeitgenössischen Tanz.

Eine Reihe von Choreografen/Regisseuren nimmt für ihre Inszenierungen gar völlig vom sogenannten „handwerklichen Aspekt“ des Tanzes Abstand und entwickelt, meist unter Miteinbeziehung interdisziplinärer Arbeitstechniken und Videoinstallationen, eine choreografische Variante der Konzeptkunst. Eine ästhetische oder terminologische Charakterisierung wird somit zunehmend schwieriger. Dementsprechend definiert der Tanzwissenschaftler Johannes Odenthal Zeitgenössischen Tanz wie folgt:

„Der zeitgenössische Tanz versteht sich nicht auf der Basis nur einer Technik oder ästhetischen Form, sondern aus der Vielfalt heraus. Er sucht Grenzüberschreitungen zwischen den Künsten und bricht immer wieder mit vorhandenen Formen. Zeitgenössischer Tanz in diesem Sinne hat eine offene Struktur, die sich bewusst von festgelegten, linearen Entwürfen der Klassik und Moderne absetzt.“

– Johannes Odenthal
Aktuelle Tendenzen
Auf breiter Front ist eine Rückbesinnung auf die ursprünglich emotionale Qualität des Tanzes im traditionellen Dialog zur Musik zu beobachten. Totgeglaubte moderne Klassiker wie die Martha Graham Company oder die Alvin Ailey Dance Company feiern plötzlich wieder internationale Tournee-Erfolge, zeitgenössische Interpreten der klassischen Moderne wie Mats Ek oder Jiří Kylián haben endgültig Einzug in die Repertoires der großen Opernhäuser gehalten, aber auch künstlerisch motivierte Hip-Hop-Gruppen werden auf weltweiten Tourneen umjubelt. Viele Beobachter sehen darin eine Trendwende weg vom theoretisierten Tanz, der in den letzten Jahren auf Festivals gepflegt, vom Publikum hingegen eher zurückhaltend angenommen wurde. Als Beleg dieser Repopularisierung des Tanzes in seinen originären Qualitäten dürfen auch die kommerziellen Erfolge von Filmen wie „Billy Elliot – I Will Dance“, „Rhythm Is It!“, „Pina“ und sogar der Castingshow von Sat.1 „You can dance“ angesehen werden. In dem Dokumentarfilm „Tanz mit der Zeit“ über vier ehemalige Tanzprofis von der Oper Leipzig, welche in einem autobiographischen Tanztheaterstück von Heike Hennig & Co mit 80 Jahren auf die Bühne zurückkehren, ist die übliche Altersgrenze des aktiven Tänzerlebens von Mitte 30 eindrucksvoll aufgehoben.

Die zunehmende Popularität des zeitgenössischen Tanzes spiegelt sich auch darin wider, dass Contemporary seit der 2014-Staffel der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ in das Repertoire der von den Kandidaten darzubietenden Tänze aufgenommen wurde.

Paul Jackson Pollock (* 28. Januar 1912 in Cody, Wyoming; † 11. August 1956 in Springs-East Hampton, New York) war ein US-amerikanischer Maler und ein bedeutender Vertreter des abstrakten Expressionismus der New York School.

Pollock wurde bekannt mit der von ihm begründeten Stilrichtung des Action Painting. Seine im Drip-Painting-Verfahren angefertigten großformatigen Werke brachten ihm bereits zu Lebzeiten den Spitznamen „Jack the Dripper“ ein.

Seine Zeitgenossen schätzten ihn für sein zutiefst persönliches und kompromissloses Engagement für die Malkunst. Sein Werk hatte enormen Einfluss auf viele nachfolgende Kunstströmungen in den Vereinigten Staaten. Er ist auch einer der ersten amerikanischen Maler, der zu seinen Lebzeiten und danach mit großen europäischen Künstlern der Moderne auf eine Stufe gestellt wurde.

Pollock war mit der Malerin Lee Krasner verheiratet, mit der er eine Ateliergemeinschaft hatte.

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