Sport & Lifestyle Editorial: Running along the Spree

Kleines Sport & Lifestyle Editorial mit Anna Magdalena an der wunderschönen Spree im Sommer. Etwas Fitness für Euch.

Die Spree (sorbischSprjewjaniedersorbisch auch schlicht Rěka ,Fluß‘[3]tschechischSpréva), in Abschnitten Große Spree genannt, ist ein knapp 400 Kilometer langer linker Nebenfluss der Havel im Osten Deutschlands, der am Oberlauf für ein kurzes Stück durch den äußersten Norden Tschechiens fließt. Da am Zusammenfluss von Spree und oberer Havel in Berlin-Spandau die Spree sowohl länger als auch wasserreicher ist als der Oberlauf der Havel, bilden hydrologisch gesehen Spree und untere Havel einen Flusslauf, und die obere Havel ist dessen Nebenfluss.

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Spree findet sich 965 als Sprewa in einer Urkunde Ottos I.[4] Laut dem Brandenburgischen Namenbuch stammt der Name aus der germanischen Grundform spreu̯- ,stieben, säen, sprengen, spreizen, sprühen‘. Der germanische Name Sprēw- sei dann als Sprěva oder Sprěv’a in das Slawische übernommen worden, worauf wiederum die deutsche Form Spree zurückgehe. In der Regel wird der Name als ,die Sprühende‘ gedeutet.[5]

„Die Teutschen heissen den Fluß die Spree, die Wenden Sprowa, und die Böhmen Spro. […] Wannenhero wahrscheinlicher zu glauben, daß der Nahme Spree aus der Teutschen Sprache herstamme, und von Spreuen, oder Spröen, spargere, wie man sagt: es spreuet, oder es spröet, seine Ankufft habe, weil die Haupt-Quelle nicht wie andere starck bobert, oder auffsprudelt, wie etwan der Bober, […] sondern die wie ein stiller, und sanffter Regen ihr klares Wasser sachte, und unvermerckt von sich flösset.“

– J. B. CarpzovNeueröffneter Ehren-Tempel Merckwürdiger Antiquitaeten des Marggraffthums Ober-Lausitz, 1719[6]

Angesichts der überwiegend trägen Strömung und der Folge von Binnendeltas sei daran erinnert, dass zu dem oben genannten germanischen Sprachstamm auch die Verben nhd. spreizen, engl. to spread gehören. Verschiedene Autoren deuten den Namen daher als Hinweis auf die große Anzahl verstreuter Quellen. Als „Spreequellen“ werden so auch die fünf Quellen des Ebersbacher Oberbachs (Oberspree) auf dem Kottmar bezeichnet (Räumigtbrunnen, Rabenbrunnen, Jacobs-Brunnen, Benjamins Hut-Brunnen und Hennings-Brunnen). Vom nahegelegenen Neugersdorf kommt der sogenannte „Spreegraben“, dessen Quellen auf dem Neugersdorfer Kuhzahl liegen.

Im Niedersorbischen wird die Spree umgangssprachlich häufig auch schlicht als Rěka (,Fluß‘) bezeichnet, da sie das mit Abstand größte Fließgewässer im sorbischen Teil der Niederlausitz darstellt.

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