Prototype Schumacher IN BETWEEN 2015 – Fashion Editorial

Dieses kleine Fashion Editorial für die in Between 2015 Kollektion von Prototype.Schumacher wurde fotografiert in meinem Studio in Neukölln.

Zwischen den offiziellen PROTOTYPE.Schumacher Kollektionen wurde ein Shirt-Thema aufgelegt, um unseren Kundinnen reine Schönheit und Wohlbefinden zu geben. Einige dieser Shirts werden Sie entspannen, andere vitalisieren, einige werden Sie kühlen, andere wärmen.

Eine Kollektion (auch Kollektionage) ist eine Auswahl oder Zusammenstellung von Waren oder Musterstücken. Der Begriff wird in diesem Sinne überwiegend in der Modebranche verwendet.

Bekleidungshersteller und Händler unterscheiden zwischen Sommer- und Winterkollektion, oft auch als Frühlings-/Sommerkollektion und Herbst-/Winterkollektion bezeichnet. Die Kleidung wird zielgerecht zur Jahreszeit produziert und zum Verkauf angeboten. Die Modedesigner präsentieren auf dem Laufsteg der Modeschauen jeweils eine Kollektion. Diese trägt in der Regel einen Namen, welcher die Thematik oder Modestimmung transportieren soll.

Die wohl erste Person, auf die der Begriff Modeschöpfer im heutigen Sinne zutrifft, war Charles Frederick Worth (1825–1895), der auch als Begründer der Haute Couture gilt. Bevor er sein Modehaus („maison couture“) in Paris gründete, waren es überwiegend namenlose Schneider und Schneiderinnen, die Kleidung entwarfen. Nur wenige der Modeschaffenden aus der Zeit vor Charles Frederick Worth schafften es, sich einen Namen zu machen. Eine dieser Ausnahmen war Rose Bertin, die Modistin der französischen Königin Marie Antoinette, die sich jedoch selbst mehr als Künstlerin verstand.

Worth erreichte, dass Kunden einen bestimmten Stil mit einem Modeschöpfer verknüpften und schuf die Tradition, Modekollektionen durch Mannequins vorstellen zu lassen. Nach Worth war es Paul Poiret, der diesem Konzept treu blieb und die alltägliche Mode durch seine Haute Couture beeinflusste. Paul Poiret war auch derjenige, der begann, das Korsett aus der Damenmode zu entfernen.

Die nächsten Gestalter in der Tradition von Poiret und Worth waren PatouVionnetFortunyJeanne LanvinCoco ChanelSchiaparelliBalenciagaChristian Dior und Yves Saint Laurent.

Der Einfluss der Haute Couture ging in den 1960er Jahren zurück. Unter dem Einfluss von Mode-Ikonen wie beispielsweise Marilyn MonroeAudrey Hepburn und Jackie Kennedy oder Mannequins wie Twiggy sowie der stärker werdenden Emanzipationsbewegung wurde Mode immer weniger von der Haute Couture beeinflusst.

In dieser Zeit begannen Modemarken (siehe Markenartikel) nicht nur Kleidungsstücke zu produzieren, sondern auch ein Image zu kreieren oder eine Mode zu schaffen, die gezielt einzelne Zielgruppen oder Subkulturen ansprach. Vivienne Westwood zum Beispiel schuf eine Mode, die in Wechselbeziehung zum Punk stand. Hieraus entwickelte sich in den 1980er Jahren die Bewegung der OFF-Mode, in der junge Avantgardisten der Mode, Musik und Kunst zusammenfanden. Der Trend begann als Anti-Schick mit der Betonung des Individualismus, wurde dann aber doch ganz schnell zu einer deutschlandweiten Bewegung, die unter der Flagge der OFF-Line Modemessen europaweit Aufsehen erregte. Ähnlich wie in der Musik die Neue Deutsche Welle verebbte OFF-Mode spätestens mit Beginn der deutschen Wiedervereinigung und der Öffnung der Grenzen.

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